Unsere Ziele

 

Das Bündnis wurde im September 2000 auf Initiative von einigen Jugendlichen ins Leben gerufen, um durch friedliche, verbale Intervention einigen im Umkreis, ausländerfeindlich und rechtsradikal-gewalttätigen Jugendgruppen, zu entgegnen.

Der Grundgedanke und Zweck des Bündnisses

ist die Aufklärung, Information, Bildung und Sensibilisierung der Einwohner/Innen des Landkreises Bernkastel-Wittlich und insbesondere der jüngeren Generation für die Themen Gewalt, Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und Extremismus.

Gewalt und Extremismus gehen uns alle an, auch wenn in unserem Landkreis nicht der Eindruck entsteht, dass rechtsextremistisches und nationalsozialistisches Gedankengut sehr verbreitet ist, aber es nimmt ständig zu.

Unsere Zielgruppe

Das Bündnis ist insbesondere offen für Jugendliche und alle, die gern im Bündnis mitarbeiten möchten, um einen Beitrag zu einer besseren Völkerverständigung durch das Kennenlernen anderer Kulturen und Abbau von Vorurteilen zu leisten.

Durch Integration der Migrantinnen und Migranten versucht das Bündnis, die Schranken des Missverständnisses abzubauen und damit auch ein friedliches Miteinander und Füreinander zu ermöglichen.

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Du weißt, wie viele von Deinen Mitschüler/Innen anders aussehen
WEISST DU WARUM?
Du weißt, dass manche von ihnen nicht in Deutschland geboren wurden.

WEISST DU WO?
Du weißt, dass manche einen anderen Glauben haben.

WEISST DU, WELCHE TRÄUME, WÜNSCHE
UND ÄNGSTE SIE UND DICH VERBINDEN?
Du weißt, was heute in Deinem Wohnort los ist.

WEISST DU, WIE ES DAMALS WAR, ALS DIE
IDEEN DER NAZIS DAS ZUSAMMENLEBEN VERGIFTETEN?
Du weißt, dass Du mit allen Menschen friedlich zusammen leben willst.

WEISST DU, WAS DU DAFÜR TUN KANNST?
„Bündnis für Menschlichkeit und Zivilcourage“

versucht, durch Näherbringen verschiedener Kulturen
Vorurteile abzubauen, Freundschaften zu fördern und ein
friedliches Zusammenleben durch Toleranz und Demokratie
zu ermöglichen.
WIR BITTEN UM EURE UNTERSTÜTZUNG

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Die Satzung

 

§ 1 - Name, Sitz und Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen "Bündnis für Menschlichkeit und Zivilcourage e.V.". Er soll im Vereinsregister beim Amtsgericht Bernkastel-Kues eingetragen werden.

Nach erfolgter Eintragung gilt folgender Wortlaut:

1. Der Verein führt den Namen "Bündnis für Menschlichkeit und Zivilcourage e.V.". Er ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Bernkastel-Kues eingetragen.
2. Der Verein hat den Sitz in Bernkastel-Kues.
3. Das Geschäftsjahr ist das jeweilige Kalenderjahr.


§ 2 - Vereinszweck und Gemeinnützigkeit

1. Zweck des Vereins ist die Aufklärung, Information, Bildung und Sensibilisierung der Einwohner/innen und Einwohner des Land Kreises Bernkastel-Wittlich und insbesondere der jüngeren Generation für die Themen Gewalt, Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und Extremismus. Dafür sollen Informationsveranstaltungen, Seminare und andere Veranstaltungsvarianten durchgeführt werden. Für seine Tätigkeit strebt der Verein die Zusammenarbeit mit Privatpersonen, Vertreter/innen von Kirchen, Parteien, Vereinen, Schulen, Kindergärten, Behörden u.a. an.

2. Der Verein ist konfessionell und parteipolitisch neutral.

3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Die Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf kein Mitglied durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch Vergütungen begünstigt werden.


§ 3 - Mitgliedschaft

1. Jede natürliche Person sowie juristische Personen, Verbände,
Gebietskörperschaften und Körperschaften des öffentlichen Rechts können Mitglied des Vereins werden. Die Mitgliedschaft wird schriftlich beantragt.

2. Der Mitgliedsbeitrag pro Kalenderjahr beläuft sich
a) bei Erwachsenen auf € 5,
b) bei Auszubildenden, Schüler/innen, Studierenden, Behinderten und Arbeitslosen auf € 2,50
c) bei juristischen Personen, Verbänden, Gebietskörperschaften und Körperschaften des öffentlichen Rechts auf € 10,-.

3. Über die Aufnahme als Mitglied entscheidet bei Antragssteller/innen nach § 3 Abs. 2a und b der Vorstand und bei Antragsteller/innen nach § 3 Abs. 2c die Jahreshauptversammlung. Gegen die Ablehnung eines Antrages bei Antragsteller/innen nach § 3 Abs. 2a und b kann die/der Betroffene Einspruch einlegen, über den die Mitgliederversammlung endgültig entscheidet.

§ 4 - Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
2. Der Austritt muss schriftlich beim Vorstand erklärt werden. Er ist nur zum Ende des laufenden Kalenderjahres möglich.
3. Mitglieder nach § 3 Abs. 2a und b können nur durch den Vorstand ausgeschlossen werden. Erhebt der/die Betroffene Einspruch gegen diese Entscheidung, so ruht ihre/seine Mitgliedschaft bis zur nächsten Mitgliederversammlung, die dann den Ausschluss mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder beschließen kann. Bei Mitgliedern nach § 3 Abs. 2c erfolgt der Ausschluss durch einen Beschluss der Jahreshauptversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder.

§ 5 - Organe des Vereins

1. Die Jahreshauptversammlung
2. Die Mitgliederversammlung
3. Der Vorstand

§ 6 - Die Jahreshauptversammlung

1. Die Jahreshauptversammlung ist das höchste Beschluss fassende Organ des Vereins. Sie ist mindestens einmal jährlich vom Vorstand unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung unter Einhaltung der Einladungsfrist von 10 Kalendertagen einzuberufen. Die Einladung ergeht an alle Mitglieder in schriftlicher Form.
2. Bei der Jahreshauptversammlung haben die Mitglieder gem. § 3 Abs. 2a und b jeweils eine Stimme. Die Mitglieder gem. § 3 Abs. 2c können ein/e stimmberechtigte Delegierten entsenden.
3. Die Jahreshauptversammlung nimmt den Rechenschaftsbericht des Vorstandes entgegen, beschließt über die Richtlinien für die Arbeit und über die Satzung des Vereins, die Wahl, Nachwahl und Entlastung des Vorstandes, die Wahl der Rechnungsprüfer/innen und die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern nach § 3 Abs. 2c.
4. Eine außerordentliche Jahreshauptversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder die Einberufung von mindestens 10 Prozent der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt
wird.
5. Die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt in einzelnen Wahlgängen. Jede Wahl ist geheim durchzuführen, wenn dies von mindestens einem anwesenden Mitglied verlangt wird oder wenn mehr als eine Kandidat/in für ein Vorstandsamt zur Verfügung stehen. Die Wahl der Rechnungsprüfer/lnnen kann per Akklamation erfolgen, allerdings nur, wenn nicht mehr Kandidat/innen zur Verfügung stehen, als zu wählen sind.
6. Über die Beschlüsse der Jahreshauptversammlungen ist eine Niederschrift anzufertigen, die von der/dem Vorsitzenden und der/dem Schriftführer/ln zu unterzeichnen ist.

§ 7 - Die Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung soll mindestens einmal vierteljährlich
vom Vorstand unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung unter
Einhaltung der Einladungsfrist von 10 Kalendertagen einberufen werden. Mindestanforderung für eine Ordnungsgemäße Einladung ist die rechtzeitige Veröffentlichung in den Mitteilungsblättern der (Verbands-) Gemeinden im Landkreis Bernkastel-Wittlich.
2. Bei der Mitgliederversammlung haben die Mitglieder gem. § 3 Abs. 2a und b jeweils eine Stimme. Die Mitglieder gem. § 3 Abs. 2c können ein/e stimmberechtigte/n Delegierte/n entsenden.
3. Die Mitgliederversammlung berät und entscheidet über aktuell zu planende Veranstaltungen und Aktionen u.ä.  Sie kann dem Vorstand und der Jahreshauptversammlung Vorschläge und Anregungen für deren Kompetenzen nach § 6 Abs. 3 bzw. § 8 Abs. 3 unterbreiten.
4. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlungen ist eine Niederschrift anzufertigen, die von der/dem Vorsitzenden und der/dem Schriftführer/in zu unterzeichnen ist.

§ 8 - Der Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus:
a) einer/einem Vorsitzenden
b) einer/einem Kassenwart/in
c) einer/einem Schriftführer/in

2. Die Amtsperiode für den Vorstand beträgt zwei Jahre. Scheidet ein gewähltes Vorstandsmitglied vor Ablauf dieser Periode aus, so findet eine Nachwahl durch die nächste Jahreshauptversammlung statt.

3. Dem Vorstand obliegen u.a. folgende Aufgaben:
a) Beschluss über grundsätzliche Fragen der Vereinsarbeit, über Aktivitäten, Geschäfte und Verträge des Vereins
b) Entscheidung über die Verwendung der Mittel des Vereins
c) Vertretung des Vereins nach Innen und nach Aussen
d) Meldung von Änderungen im Vorstand und an der Satzung an das Amtsgericht Bernkastel-Kues

4. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Über die Beschlüsse des Vorstandes ist eine Niederschrift anzufertigen, die von der/dem Vorsitzenden und dem/der Schriftführer/in zu unterzeichnen ist.

5. Der Vorstand ist an die Beschlüsse der Jahreshauptversammlung und der Mitgliederversammlung gebunden.

6. Die Vertretungsmacht nach § 26 BGB wird durch die/den Vorsitzenden und ein weiteres Vorstandsmitglied ausgeübt.

§ 9 - Die Rechnungsprüfer/Innen

Durch die Jahreshauptversammlung werden zwei Rechnungsprüfer /Innen für die Amtsperiode des Vorstandes gewählt. Sie führen die Prüfung der Kassenbücher des abgelaufenen Geschäftsjahres durch und erstatten der Jahreshauptversammlung Bericht.

§ 10 - Demokratische Grundordnung

Der Verein und seine Mitglieder bekennen sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung und zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.

§ 11-lnkrafttreten, Änderungen der Satzung oder des Vereinszwecks, Auflösung des Vereins

1. Die Satzung trat mit Beschlussfassung durch die Jahreshaupt Versammlung am 17. Oktober 2001 in Kraft und wurde zuletzt
durch die außerordentliche Jahreshauptversammlung am'
05.03.2002 geändert.
2. Beschlüsse zur Änderung dieser Satzung können nur bei einer Jahreshauptversammlung mit der Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder gefasst werden, sofern dieser Tagesordnungspunkt Gegenstand der Einladung ist. Die geänderte Satzung tritt sofort nach Beschlussfassung in Kraft.
3. Für die Änderung des Vereinszwecks ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich; die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muss schriftlich erfolgen.
4. Ein Beschluss zur Auflösung des Vereins kann. nur mit der Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder herbeigeführt werden. In diesem Fall hat die Jahreshauptversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Mitglieder anschließend zu entscheiden, an wen das Vereinsvermögen fallen soll. Die Auflösung des Vereins kann nur zum 31.12. des laufenden Kalenderjahres erfolgen.
5. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins ist das Vermögen zu gemeinnützigen Zwecken zu verwenden.

Bernkastel-Kues, den 05. März 2002